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esig

Homeoffice von 25% nach 50%

By Nieuws

In Brüssel ist eine neue Regelung für Grenzarbeiter gefunden worden, die in Homeoffice arbeiten.
Die bisherige 25% Grenze (Arbeitszeit)  wird auf 50% angehoben.
Dies betrifft nur das Sozialrecht; d.h. in welchem Land bin ich sozialversichert und bezahle ich die diversen Sozialversicherungsabgaben.
Diese Regelung gilt nur für Werknehmer mit einem Arbeitgeber.
Die heutige Ausnahmeregelung – kein Wechsel des Sozialsystemes bei Homeoffice läuft am 30. Juni 2023 aus. Ab dem 1. Juli 2023 gilt dann die 50% Regel.
Anmerkung:  Will man von dieser neuen Regelung Gebrauch machen, muß Werknehmer oder Arbeitgeber bei der befugten Instanz (NL: SVB;  D: DRV?) dies beantragen.
Steuer
Hier gilt seit dem 1. Juli 2022, dass Lohnsteuer  im Verhältnis/pro Ratio in dem Land bezahlt werden muß, wo tatsächlich gearbeitet wurde.
Beispiel 1:
in den NL wohnen und in D arbeiten;  50% in Homeoffice
 Man bleibt in Arbeitsland (D) sozial versichert; Lohnsteuer muss 50% in D und 50% in NL bezahlt werden.
 Beispiel 2:
in den NL wohnen und in D arbeiten;  60% in Homeoffice
 Man wechselt ins Wohnland (NL) und ist in den NL sozial versichert. Der Arbeitgeber muß die sozialen Abgaben in den NL abtragen.  Lohnsteuer: 40% in D  und 60% in NL.

Zusatzprotokoll zum Doppelbesteuerungsabkommen mit den Niederlanden

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Mit durch unser Gespräch am 4. April 2019 mit dem Finanzministerium in Den Haag ist ein Zusatzprotokoll zum Doppelbesteuerungsabkommen mit den Niederlanden zustande gekommen, dass (kurzlaufende) deutsche Sozialleistungen
wie Krankengeld, Elterngeld, Mutterschaftsgeld in Deutschland (Arbeitsland) versteuert werden. Dies betrifft Personen, die in NL wohnen und in D arbeiten.
Diese Änderung wurde am 24. März 2021 unterzeichnet, muss aber noch durch beide Parlamente
verabschiedet werden. Dies Zusatzprotokoll tritt danach in Kraft.

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